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SUP-Segel – Windsurfsegel und aufblasbare Segel für WindSUP
Ein SUP-Segel ist ein Windsurfsegel, das du an deinem SUP-Board befestigst – dann treibt dich der Wind an statt dein Paddel. Das nennt man WindSUP. Die Grundlagen des Windsurfens lernst du schon bei leichtem Wind, und wenn der Wind einschläft, nimmst du das Segel ab und paddelst einfach weiter. So hast du ein Board für zwei Sportarten.
Bei uns findest du klassische und aufblasbare SUP-Segel, Adapter, mit denen du ein Segel an einem normalen SUP befestigst, Twin-Finnen gegen seitliches Abdriften und Hand-Windmesser.
Welches SUP-Segel ist das richtige?
| Wer und wo | Die richtige Wahl |
|---|---|
| Kinder (leichter, erste Versuche) | kleineres Segel, etwa 2,5 m² + aufblasbares Segel |
| Erwachsene Einsteiger (leichter Wind) | Segel mit etwa 3,5 bis 4,5 m² + Twin-Finnen |
| SUP ohne Mastfußaufnahme (normales aufblasbares SUP) | aufblasbares Segel + Adapter-Gurt |
| WindSUP-Board mit Mastfußaufnahme (eingebautes Gewinde fürs Segel) | klassisches oder aufblasbares Segel |
| Reisen (wenig Platz im Auto) | aufblasbares Segel, das in eine Tasche passt |
Klassisches Windsurfsegel oder aufblasbares Segel?
| Typ | Eigenschaften |
|---|---|
| Klassisches Segel (Mast, Gabelbaum, Folie) | direkter + nutzt den Wind effizienter + braucht eine Mastfußaufnahme |
| Aufblasbares Segel (fast ohne harte Teile) | sehr leicht + schwimmt + passt in eine kleine Tasche |
Ein klassisches Segel hat Mast und Gabelbaum und besteht aus Monofilm und Dacron. Deshalb behält es im Wind seine Form und reagiert präzise. Ein aufblasbares Segel wird statt vom Mast von Luft in Form gehalten und ist dadurch deutlich leichter. Einsteiger ziehen es leichter aus dem Wasser, und wenn du stürzt, trifft dich kein harter Mast.
Wie befestige ich das Segel am SUP?
- WindSUP-Board mit Mastfußaufnahme: Im Board ist ein Gewinde eingelassen, in das du den Mastfuß schraubst.
- Normales SUP ohne Aufnahme: Ein aufblasbares Segel befestigst du mit einem Adapter – einem Gurt mit Grundplatte, den du um die breiteste Stelle des Boards festziehst. Bohren ist nicht nötig.
Der Adapter-Gurt ist für leichte aufblasbare Segel gedacht. Für ein klassisches Segel brauchst du ein Board mit Mastfußaufnahme. Solche Boards findest du bei unseren SUP-Boards, eine Ersatz-Mastfußaufnahme bei den SUP-Ersatzteilen.
Twin-Finnen gegen seitliches Abdriften
Windsurfboards für Einsteiger haben ein Schwert, das verhindert, dass dich der Wind seitlich versetzt. Die meisten SUPs haben keins – der Wind drückt sie nach Lee, und du kommst nur schwer zum Ausgangspunkt zurück. Twin-Finnen unter der Boardmitte helfen dir, Höhe zu halten, sodass du im selben Revier hin und her segeln kannst. Sie werden ohne Kleben mit Gurten unter dem Board befestigt und funktionieren mit Segel oder Wing. Prüf vor dem Kauf die Breite deines Boards, denn manche Finnenhalterungen brauchen ein breiteres SUP.
Segelgröße und Windstärke
Ein größeres Segel fängt mehr Wind, ein kleineres lässt sich leichter kontrollieren. Zum Lernen nimmst du lieber ein kleineres Segel als ein zu großes.
- etwa 2,5 m² – Kinder und leichtere Einsteiger,
- etwa 3,5 m² – Jugendliche und erwachsene Einsteiger,
- etwa 4,5 m² – Erwachsene bei leichtem Wind oder schwerere Surfer.
Am besten lernst du bei leichter bis schwacher Brise, also etwa 2 bis 3 Beaufort (rund 6 bis 19 km/h).
Windmesser – wie viel Wind ist genug?
Ein Hand-Windmesser (Anemometer) zeigt dir, wie stark der Wind an deinem Strand weht, bevor du aufs Wasser gehst. Die Vorhersage ist nur ein Richtwert, denn der Wind ändert sich von Bucht zu Bucht und entlang der Küste schnell. Mit einem Windmesser schätzt du die Bedingungen ein und entscheidest, ob der Wind zu deinem Können und deiner Segelgröße passt.
Sicher unterwegs mit dem SUP-Segel
Segle nie bei ablandigem Wind, der vom Ufer aufs offene Wasser weht – er treibt dich hinaus, und der Rückweg wird schwer. Starte dort, wo der Wind parallel zum Ufer weht, in einer Bucht oder auf einem See. Kinder und Einsteiger tragen am besten eine Schwimmweste. Wenn du stürzt, bleib bei deinem Board – es schwimmt und hält dich an der Oberfläche.
Für wen eignet sich ein SUP-Segel?
- für alle, die ein SUP haben und Windsurfen ausprobieren möchten,
- für Familien, die mit einem Board paddeln und segeln wollen,
- für Kinder, die segeln lernen,
- für Windsurfer, die leichteres Material für den Urlaub und kleinere Autos suchen.
So pflegst du dein SUP-Segel
Spül das Segel nach dem Segeln im Meer mit Süßwasser ab und lass es im Schatten trocknen, bevor du es verstaust, damit sich kein Schimmel bildet. Bei einem aufblasbaren Segel lässt du die Luft ab und faltest es erst, wenn es trocken ist. Lass das Segel nicht lange in der Sonne liegen, denn UV-Strahlung schwächt das Material mit der Zeit.
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