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SUP-Pumpen – Handpumpen, elektrische Pumpen und Kompressoren
Mit einer SUP-Pumpe bringst du dein aufblasbares SUP-Board auf den Druck, den der Hersteller empfiehlt. Nur ein richtig aufgepumptes Board ist steif, stabil und gleitet gut übers Wasser. Du hast die Wahl zwischen einer Handpumpe, die ohne Strom auskommt, und einer elektrischen SUP-Pumpe bzw. einem Kompressor, der das Board für dich aufpumpt, während du dich umziehst.
In unserem Sortiment findest du Doppelkammer-Handpumpen mit Manometer, 12-V-Kompressoren bis 16 und 20 psi sowie einen SUP-Kompressor mit eingebautem Akku. Sie eignen sich auch für aufblasbare Kajaks, Boote und Luftmatratzen.
Welche SUP-Pumpe brauche ich?
| Wo und wie | Die richtige Wahl |
|---|---|
| Gelegentlich paddeln, ohne Auto | Doppelkammer-Handpumpe mit Manometer |
| Aufpumpen am Auto | elektrischer Kompressor für die 12-V-Steckdose |
| Weit weg von Auto und Steckdose | SUP-Kompressor mit Akku |
| Doppellagiges Board über 16 psi | Kompressor bis 20 psi oder Doppelkammer-Handpumpe |
| Mehrere Boards oder Familie | Kompressor + Handpumpe als Reserve |
SUP-Handpumpen und Doppelkammerpumpen
Eine Handpumpe ist leicht, funktioniert immer und braucht keinen Strom. Eine gute Handpumpe hat ein Manometer, auf dem du den Druck laufend ablesen kannst.
- Einfachhub – pumpt nur Luft ins Board, wenn du den Griff nach unten drückst. Langsamer, aber bei hohem Druck leichter.
- Doppelhub – pumpt beim Drücken und beim Hochziehen des Griffs, deshalb geht das Aufpumpen schneller.
- Doppelkammerpumpe – zuerst pumpst du mit beiden Kammern gleichzeitig und füllst das Volumen schnell. Wird es ab etwa 6–8 psi schwerer, schaltest du auf eine Kammer um und erreichst den Enddruck mit weniger Kraft.
Stell dich beim Pumpen mit den Füßen auf die Standfläche, halte die Arme gestreckt und drück mit dem Körpergewicht, nicht nur mit den Armen. So schonst du deinen Rücken.
Elektrische SUP-Pumpen und Kompressoren
Eine elektrische SUP-Pumpe bzw. ein Kompressor pumpt dein Board ganz ohne Anstrengung auf. Du stellst den gewünschten Druck am Display ein und schaltest ihn ein. Ist der eingestellte Druck erreicht, schaltet er sich automatisch ab. In der Zwischenzeit ziehst du dich um und legst Paddel und Ausrüstung bereit.
- 12-V-SUP-Kompressor – wird an die Steckdose im Auto angeschlossen. Er ist leicht und praktisch, braucht aber das Auto in der Nähe. Lass beim Aufpumpen den Motor laufen, damit die Autobatterie nicht leer wird.
- SUP-Kompressor mit Akku – hat einen eingebauten Akku, so pumpst du auch am Strand, am See oder auf dem Steg auf – weit weg vom Auto. Unser Akku-Kompressor pumpt mit einer Ladung bis zu 3 Boards auf, laden kannst du ihn zu Hause oder im Auto.
SUP-Kompressor mit 16 psi oder 20 psi?
Dein Kompressor sollte mindestens den Druck schaffen, den der Hersteller deines Boards empfiehlt – am besten mit etwas Reserve. Der empfohlene Druck steht neben dem Ventil oder in der Bedienungsanleitung.
| Board | Empfohlener Druck und Kompressor |
|---|---|
| Einlagig (die meisten Freizeit- und Familienboards) | etwa 12–15 psi + Kompressor bis 16 psi |
| Doppellagig (Touring- und Race-Boards) | etwa 15–20 psi + Kompressor bis 20 psi |
Ein Kompressor bis 16 psi ist leichter und pumpt die meisten Freizeitboards schnell auf. Der Kompressor bis 20 psi arbeitet zweistufig: Zuerst füllt er das Volumen des Boards mit hohem Luftdurchsatz, dann schaltet er auf hohen Druck um. Damit eignet er sich auch für steifere, doppellagige Boards.
So pumpst du dein SUP richtig auf
- Roll das Board auf einem sauberen Untergrund ohne Steinchen aus.
- Prüf, ob das Ventil geschlossen ist (der Stift im Ventil steht oben).
- Schraub den Pumpenschlauch auf das Ventil.
- Pump bis zum empfohlenen Druck auf und behalte dabei Manometer oder Display im Blick.
- Schraub den Schlauch ab und die Ventilkappe wieder auf.
Ein zu weich aufgepumptes Board biegt sich durch und fühlt sich wackelig an, ein zu hart aufgepumptes belastet die Nähte. Überschreite nie den maximalen Druck, den der Hersteller angibt.
Adapter zum Aufpumpen und Luftablassen
Mit einem Kompressoradapter pumpst du dein Board mit jedem Kompressor mit Schrader-Ventil auf, zum Beispiel an der Tankstelle. Mit einem Adapter für zwei Pumpen pumpen zwei Personen gleichzeitig, oder du kombinierst Handpumpe und Kompressor. Ein leiser Ablassadapter nimmt dem Luftablassen den lauten Knall. Du findest sie alle in unserer Kategorie SUP-Halterungen & Adapter.
Welche Pumpe für wen?
- Handpumpe – für Gelegenheitspaddler, alle, die mit Zug oder Fahrrad unterwegs sind, und als zuverlässige Reserve,
- 12-V-Kompressor – für alle, die am Auto aufpumpen und ihre Kraft lieber fürs Paddeln aufheben,
- Kompressor mit Akku – für Paddler, die ihr Board zum Wasser tragen oder auf Stegen und Campingplätzen aufpumpen,
- Kompressor mit 20 psi – für Besitzer doppellagiger Touring- und Race-Boards.
So pflegst du deine SUP-Pumpe
Lass die Pumpe nach dem Einsatz nicht in der Sonne liegen und achte darauf, dass kein Sand in Schlauch und Adapter kommt. Bewahre den Kompressor trocken auf und tauch ihn nie ins Wasser. Lade einen Akku-Kompressor vor einer längeren Pause etwa zur Hälfte, damit der Akku keine Kapazität verliert. Ersatzdichtungen und Ventile findest du in unserer Kategorie SUP-Ersatzteile.
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SUP-Zubehör · SUP-Halterungen & Adapter · SUP-Ersatzteile · SUP-Boards · Wingfoil-Pumpen














