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Neoprenhandschuhe für den Wassersport
Neoprenhandschuhe sind Handschuhe aus 1–5 mm dickem Neopren, die deine Hände in kaltem Wasser und Wind warm halten, für mehr Grip an Paddel, Bar oder Wing-Griff sorgen und die Handflächen vor Blasen und Abschürfungen schützen. In dieser Kategorie findest du dünne Neoprenhandschuhe fürs SUP, Paddeln und Kajakfahren sowie wärmere Handschuhe fürs Surfen, Kitesurfen und Wingfoilen in den kalten Monaten.
Auf dem Wasser kühlen Wind und nasse Ausrüstung deine Hände zuerst aus. Mit Handschuhen bleibst du länger draußen und behältst mehr Kraft in den Fingern. Sie gehören zu unserem Neopren-Sortiment und ergänzen deinen Neoprenanzug. Du kannst sie online bestellen oder in unserem Shop in Ljubljana anprobieren.
Welche Neoprenhandschuhe brauchst du?
Das hängt von Wassertemperatur, Wind, deiner Sportart und davon ab, wie lange deine Hände im Wasser sind. Die Temperaturen unten sind Richtwerte und beruhen auf den Empfehlungen von Neopren-Herstellern. Bei starkem Wind greifst du zur nächstwärmeren Stufe. Beim SUP und Paddeln sind die Hände meist über dem Wasser, deshalb reicht oft eine dünnere Variante.
| Wasser und Bedingungen | Was du trägst | Stärke |
|---|---|---|
| 21–25 °C, SUP im Sommer, Kajak, lange Touren | dünne Handschuhe mit griffiger Handfläche, gegen Blasen | 1 mm |
| 18–20 °C, Wind, Abendsessions | dünne Neoprenhandschuhe | 1–1,5 mm |
| 12–17 °C, Frühling, Herbst, Flüsse und Seen | Neoprenhandschuhe | 1,5–3 mm |
| 8–11 °C, Winter-SUP, Kitesurfen, Wingfoilen | warme Neoprenhandschuhe | 3 mm |
| unter 8 °C, Surfen, lange im Wasser | dicke Handschuhe, Lobster-Handschuhe oder Fäustlinge | 5 mm und mehr |
Fürs Surfen empfehlen die Hersteller dünne Handschuhe, sobald das Wasser unter etwa 10 °C fällt, und dickere Handschuhe oder Fäustlinge unter etwa 8 °C. Bei Windsportarten kühlt der Wind auf nasser Haut die Hände viel schneller aus, deshalb brauchst du Handschuhe schon früher, ab etwa 12 °C.
Dünne oder dicke Neoprenhandschuhe?
Dünne Handschuhe geben dir das meiste Gefühl für deine Ausrüstung, dicke die meiste Wärme. Jeder Millimeter mehr bedeutet wärmere Hände und weniger geschickte Finger.
| Dünn (1–1,5 mm) | Mittel (3 mm) | Dick (5 mm+) | |
|---|---|---|---|
| Wärme | gering bis mittel | mittel bis hoch | hoch |
| Gefühl und Grip | am meisten | gut | eingeschränkt |
| Saison | Sommer, Übergangszeit | Spätherbst, Winter bei Wind | sehr kaltes Wasser |
| Sportart | SUP, Paddeln, Kajak, Wingfoilen | SUP, Kitesurfen, Wingfoilen, Surfen | Surfen, Kaltwasserschwimmen |
Dünne Neoprenhandschuhe (1–1,5 mm)
Dünne Handschuhe sind die erste Wahl fürs SUP, Paddeln und Kajakfahren, denn du spürst das Paddel fast wie mit bloßen Händen. Bei 1 mm schützen sie vor allem die Handflächen vor Blasen und Sonne, bei 1,5 mm halten sie im Frühling und Herbst auch bei Wind warm.

Warme Neoprenhandschuhe (3 mm)
3-mm-Handschuhe bieten die richtige Balance zwischen Wärme und Fingerfertigkeit für Spätherbst und Winter auf Seen, Flüssen und dem Meer. Sie eignen sich für Winter-SUP, Kitesurfen und Wingfoilen, sobald das Wasser unter etwa 12 °C fällt.

Winter-Neoprenhandschuhe (5 mm und mehr)
5-mm-Handschuhe sind für sehr kaltes Wasser unter etwa 8 °C und lange Sessions im Wasser gedacht, etwa Surfen im Winter oder Kaltwasserschwimmen. Weil du damit weniger Gefühl hast, greifst du bei Windsportarten erst zu ihnen, wenn 3 mm nicht mehr reichen.
Fünffinger-Handschuhe, Lobster-Handschuhe oder Fäustlinge?
Fünffinger-Handschuhe geben dir die meiste Fingerfertigkeit, Lobster-Handschuhe und Fäustlinge sind wärmer, weil sich die zusammenliegenden Finger gegenseitig wärmen.
- Fünffinger-Handschuhe: jeder Finger einzeln, maximale Fingerfertigkeit für Paddel, Bar, Reißverschlüsse und Leinen. Die häufigste Wahl fürs SUP, Kajak, Kitesurfen und Wingfoilen.
- Lobster-Handschuhe (Dreifinger): Daumen einzeln, die übrigen Finger jeweils zu zweit. Der Mittelweg zwischen Wärme und Fingerfertigkeit für sehr kaltes Wasser.
- Fäustlinge: alle vier Finger zusammen, Daumen separat. Die wärmste Variante mit der geringsten Fingerfertigkeit.
- Handschuhe mit offener Handfläche: Finger bedeckt, Handfläche teilweise offen für direkten Kontakt mit Bar oder Gabelbaum. Beliebt bei Kitesurfern und Windsurfern, denen normale Handschuhe beim Greifen im Weg sind.
Vorgeformte Handschuhe folgen der natürlichen Form deiner Hand um Bar oder Paddelschaft, deshalb ermüden deine Unterarme weniger.
SUP- und Paddelhandschuhe
Auf dem SUP-Board, im Kajak oder Kanu hältst du ständig das Paddel, deshalb ist Grip wichtiger als die Neoprenstärke. Dünne Handschuhe mit griffiger Handfläche beugen Blasen auf langen Touren vor und schützen vor der Sonne, wärmere verlängern deine Saison bis in den Spätherbst und Winter.
- Sommer: 1-mm-Handschuhe gegen Blasen und Sonne.
- Frühling und Herbst: 1,5 mm bei Wind und kühlerem Wasser.
- Winter-SUP: 3-mm-Handschuhe, die auch nach einem Sturz ins Wasser warm bleiben.
Eine Alternative sind Pogies, also Paddelfäustlinge, die am Schaft befestigt werden: Du hältst das Paddel darin mit bloßer Hand. Bei Wind sind sie warm, schützen deine Hände aber nicht mehr, sobald du ins Wasser fällst.
Handschuhe fürs Kitesurfen, Wingfoilen und Windsurfen
Bei Windsportarten kühlt vor allem der Wind auf nasser Haut deine Hände aus, deshalb brauchst du Handschuhe früher als beim Surfen. Wähle eine griffige Handfläche und nicht zu dickes Neopren, denn dicke Handschuhe lassen deine Unterarme schneller ermüden, wenn du Bar, Wing-Griffe oder Gabelbaum festhältst. Den meisten Kitesurfern und Wingfoilern reichen 1,5–3 mm, 5 mm nur in sehr kaltem Wasser.
Surfhandschuhe
Beim Surfen sind deine Hände bei jedem Paddelzug im Wasser, deshalb zählen Wärme und eine enge Passform am meisten. Dünne Handschuhe reichen, solange das Wasser wärmer als etwa 10 °C ist. Unter 8 °C steigst du auf 5 mm, Lobster-Handschuhe oder Fäustlinge um.
Wie sollten Neoprenhandschuhe sitzen?
Neoprenhandschuhe sollten wie eine zweite Haut sitzen, ohne Luft an den Fingerspitzen, denn zu weite Handschuhe füllen sich mit Wasser und kühlen schnell aus.
- Miss den Handumfang über den Knöcheln (ohne Daumen) und vergleiche ihn mit der Größentabelle beim Produkt.
- Mach eine Faust: Der Handschuh soll sich gleichmäßig dehnen und nicht stark über den Knöcheln ziehen.
- Zieh die Handschuhe mit trockenen Händen an und zieh dabei an der Manschette, nicht an den Fingerspitzen.
- Steck die Manschette unter den Ärmel deines Neoprenanzugs, damit kein Wasser in den Handschuh läuft.
- Zwischen zwei Größen? Probier sie in unserem Shop in Ljubljana an.
Für wen eignen sich Neoprenhandschuhe noch?
- für Kajak- und Kanufahrer auf kalten Flüssen
- für Winterschwimmer und alle, die bis in den Spätherbst im Meer schwimmen
- für Wakeboarder und Wasserskifahrer, für Grip an der Leine und Schutz vor Blasen
- für alle, denen auf dem Wasser schnell die Finger kalt werden
Was trägst du zu Neoprenhandschuhen?
Handschuhe funktionieren am besten, wenn der Rest deiner Ausrüstung genauso warm ist.
- Füße: Neoprenschuhe, mindestens so warm wie deine Handschuhe.
- Kopf: eine Neoprenhaube oder -mütze, sobald das Wasser unter etwa 14 °C fällt.
- Übergangszeit: ein Neoprenshirt und eine Neoprenhose fürs SUP, wenn ein ganzer Neoprenanzug noch zu viel ist.
- Winter-SUP: ein Trockenanzug mit 3-mm-Handschuhen für die kältesten Tage.
- Für Kinder: unsere Kinder-Neoprenanzüge.
Wie pflegst du Neoprenhandschuhe?
Spül sie nach jedem Einsatz mit Süßwasser aus und lass sie im Schatten trocknen, nie in der Sonne oder auf der Heizung. Handschuhe sind klein und gehen leicht verloren, also befestige sie mit einem Clip am Neoprenanzug oder steck sie in eine Tasche. Gegen Salz, Geruch und kleine Löcher helfen Neoprenreiniger oder Neoprenkleber aus unserem Neopren-Zubehör.
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